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Denkwerkstätten - Worum geht's?

Ziel der 90-minütigen Denkwerkstätten ist die vertiefte Auseinandersetzung mit einem konkreten Thema aus der aktuellen Jugendbeteiligungspraxis. Nach einem kurzen fachlichen Einstieg werden dabei in einem strukturierten Prozess gemeinsam konkrete Handlungsansätze erarbeitet.

Dr. Frank Greuel, DJI

Zunehmend stellt sich in der Jugendbeteiligungsarbeit die Frage, wie man damit umgeht, wenn junge Menschen mit rechtsextremen Haltungen an Beteiligungsformaten teilnehmen und dort ihre politischen Meinungen verbreiten oder die Arbeit bewusst stören. Wann braucht es eine offene Auseinandersetzung und wann eine klare Grenzziehung? Wie kann verhindert werden, dass Jugendbeteiligungsprozesse für Provokationen und rechte Äußerungen zur Bühne werden? Angeleitet durch Dr. Frank Greuel wird in dieser Denkwerkstatt ein Blick auf in aktuelle Entwicklungen und deren Hintergründe geworfen und gemeinsam Handlungsansätze für eine wirksame Jugendbeteiligungsarbeit bei zunehmendem Rechtsruck erarbeitet.

Kira Schrödel, Bertelsmann Stiftung & Melanie Weiser, Das Progressive Zentrum

Social-Media-Kanäle sind für die erfolgreiche Ansprache junger Menschen essentiell. In dieser Denkwerkstatt wird gemeinsam darauf geschaut, was sich junge Menschen von Kommunikation auf Social Media erhoffen und wie sie zielgruppengerecht für Beteiligungsangebote angesprochen werden können. Dabei berichten die Referentinnen Kira Schrödel und Melanie Weiser von den Ergebnissen ihrer Studie „How to sell democracy (online) fast“ und nehmen sowohl Beispiele guter Praxis als auch die Vielfalt der Zielgruppe in den Blick.

N.N.

Künstliche Intelligenz verändert die Art, wie junge Menschen Informationen erhalten, Meinungen bilden und sich gesellschaftlich engagieren. Gleichzeitig eröffnen digitale Technologien neue Möglichkeiten für Beteiligung und Mitgestaltung. Wie wirken sich Desinformation oder Deep Fakes auf die gesellschaftliche Polarisierung aus und was kann man ihnen entgegensetzen? Und wie können digitale Systeme so gestaltet werden, dass sie den Bedürfnissen ihrer Nutzer*innen tatsächlich entsprechen? In dieser Denkwerkstatt diskutieren wir die mit KI verbundenen Herausforderungen und Möglichkeiten von Jugendbeteiligung auf Bundesebene.

Maren Gollan, KomKJB & Paul Marr, KomKJB jung*

Ob Jugendbeteiligung langfristig mitgedacht und umgesetzt wird, hängt maßgeblich davon ab, wie das Thema strukturell in Ministerien und Institutionen verankert ist. Doch welche Möglichkeiten der strukturellen Verankerung gibt es eigentlich und vor welchen Herausforderungen stehen Mitarbeitende bei dem Versuch mehr strukturelle Verankerung durchzusetzen? Ausgehend von einem Input zu den fünf Säulen der strukturellen Verankerung werden in dieser Denkwerkstatt Beispiele guter Praxis diskutiert und Ansätze entwickelt um das Thema Jugendbeteiligung in der eigenen Institution stärker zu verankern.

E-Mail: kom.kjb(at)stiftung-spi.de Telefon: 030 390 634 620